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August-Zitat

 

 

Von frühester Kindheit an habe ich mich zuhause gefühlt in allen erdenklichen künstlerischen Ausdrucksformen, habe gezeichnet, musiziert, Theater gespielt und geschrieben.

 

 Als Teenager habe ich ein Musikinternat besucht.  Als 20jährige habe ich meine Passion fürs Puppentheater entdeckt und es genossen, in diesem Genre alle meine Leidenschaften einbringen zu können: vom Entwerfen und Gestalten der Figuren und der Bühne über die Musikpraxis und das darstellende Spiel bis hin zur Illustration und Fotografie... Aber es sollten noch weitere 20 Jahre vergehen, bis ich mich auch mit der Malerei intensiv beschäftigte. Und ich  möchte dieses im Vergleich zur darstellenden Kunst so gänzlich andere Arbeitsprinzip nicht mehr missen : die unbedingte Konzentration auf einen Gegenstand, das fertige Bild, das ich sehen und anfassen und solange korrigieren kann, bis ich es als „richtig“ empfinde und mit einem guten Gefühl aus den Händen geben kann .

  Auch beim Malen denke ich theatralisch, in Szenerien: ein Portrait ist nicht nur Abbild einer Person, sondern immer Teil einer Geschichte.

Dabei ist mir die Idee genauso wichtig wie die handwerkliche Ausführung: Jedem Bild liegt eine Reihe von Fotografien zu Grunde. Was später wie ein gemalter Schnappschuss wirkt, ist im Vorfeld  gründliche Komposition und  nach dem Arbeiten auf der Leinwand   ein Resultat vieler ästhetischer Entscheidungen bei der Wahl von Licht, Farbe, Kontrasten, Schärfen, Unschärfen und  Strukturen.

 

Die Möglichkeiten von Acrylfarben auszutesten finde ich spannend. Wenn dabei eine Oberflächenstruktur entsteht, die der eines Ölbildes ähnelt, ist das durchaus beabsichtigt und für manchen Betrachter verblüffend und reizvoll.

Aber nicht alles ist planbar. Jedes  Bild entwickelt unter meinen Händen ein gewisses Eigenleben und fordert mal weniger, mal mehr Abweichungen vom ursprünglichen Konzept.

 

                                                                       Marta Olejko